Trainz-Railroad-Simulator

2004 lernte ich Karsten Cornelsen kennen. Er begeisterte mich für den „Trainz-Railroad-Simulator 2004“. Gemeinsam entwickelten wir das AddOn „Hamburger Straßenbahn Typ V6E“ für den „Trainz-Railroad-Simulator“ (TRS 2004).

Für das Projekt erlernte ich damals „Gmax“, eine abgespeckte Variante von „3DS Max“. Die Texturen wurden größer und umfänglicher, Chrom- und Fensterglanz waren nun möglich. Dass Polygon-Gitter der Modelle durfte aufwändiger modelliert werden und erstmals konnten Original-Geräusche eingebunden werden.

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Fahrerplatz im virtuellen Triebwagen. Der Großteil der Schalter konnte bedient werden und erlaubte vorbildliches Fahren.

Da fast alle Schalter bedienbar waren, bestand ein Triebwagen bereits aus 105 Einzelmodellen, die durch das Script von Karsten mit Leben erfüllt wurden. Unter anderem konnte der Spieler blinken, klingeln, die Türen bedienen, beschildern und viele weitere Funktionen mehr bedienen. Beim Anfahren musste man Acht geben, weil die Räder auf nassen Schienen durchdrehen konnten. Dafür musste man dann per Sandhebel etwas Sand auf die Schienen geben. Auch durfte man beim Anfahren nicht zuviel Strom geben, weil sonst die Hauptsicherungen auslösten.

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Hamburger Straßenbahn in Trainz 2004. Die V6E- und V7E-Triebwagen wurden veröffentlicht. Der Beiwagen hingegen nicht. Er fuhr nur lokal auf dem eigenen Rechner herum und das leider nie einwandfrei.

2006 kam die CD „Hamburger Straßenbahn Typ V6E“ in den Handel. Neben den Straßenbahnwagen erhielten die User eine kleine Demo-Strecke und viel Zubehör. Da Trainz einen einfach zu bedienenden Geländeeditor hat, konnte man sich eigene Strecken bauen.

Ein V6E- und ein V7E-Triebwagen im direkten Vergleich. Auffälligster ist die unterschiedliche Fensteranordnung.
Ein V6E- und ein V7E-Triebwagen im direkten Vergleich. Auffällig ist die unterschiedliche Fensteranordnung.

Wenig später veröffentlichte ich noch die Nachfolgeserie V7E für Trainz. Ein passender Beiwagen wurde auch noch gebaut, doch nie veröffentlicht. Grund waren permanente Entgleisungen im Betrieb mit mehreren Linien.

Möglich war hingegen der Einsatz eines Anhängers für den Streudienst im Winter. Der kleine Salzwagen konnte im virtuellen Winter hinter den Triebwagen gehängt werden.

FFür den Streudienst im Winter setzte man bei der Straßenbahn sogenannte Salzwagen ein. Das Original wurde in den 1920er Jahren gebaut und bis in die 1970er Jahre eingesetzt.
Für den Streudienst im Winter setzte man bei der Straßenbahn sogenannte Salzwagen ein. Das Original wurde in den 1920er Jahren gebaut und bis in die 1970er Jahre eingesetzt.

2011  endete die Trainz-Entwicklung. Statt mit Schienenverkehr, sollte es nun mit virtuellen Busmodellen weitergehen. Der „OMSI“ weckte mein Interesse.

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