Eisenbahn.exe

Den Anfang machte 1999 „Eisenbahn.exe-European class“ (EEEC) von Software Untergrund.  Anfangs baute ich Eisenbahnanlagen mit vorhandenen Modellen. Schnell aber wuchs der Wunsch, eigene Modelle zu kreieren und so kam ich in den Besitz des „Konstruktors“. So hiess das Tool zum Editieren der 3D-Modelle.

In der folgenden Zeit entstanden unzählige Modelle für das Programm. Bald schon hatte ich mehr Spaß mit dem Bau der Modelle, als mit dem Fahren auf meiner virtuellen Eisenbahnwelt. Ich hatte mit dem virtuellen Modellbau ein neues Hobby gefunden und entwickelte mich und die Modelle mit der Zeit immer weiter.

„Eisenbahn.exe“

Ein frühes Modell für EEEC war im Jahr 2000 unter anderem der Hamburger Straßenbahn-Gelenkzug "VG" für Eisenbahn.exe. Auf Texturen wird noch gänzlich verzichtet.
Ein frühes Modell für EEEC war im Jahr 2000 unter anderem der Hamburger Straßenbahn-Gelenkzug „VG“ für Eisenbahn.exe. Auf Texturen wird dabei noch gänzlich verzichtet.

Die ersten Modelle für „EEEC“ waren Polygon-Gitter ohne Texturen oder Funktionen. Beim Bau der Modelle wurde eine möglichst einfache Konstruktion gewählt, die wenig Rechenpower brauchte. So präsentierten sich die ersten Modell äußerst simpel.
Das Tool mit dem die Modelle erstellt wurden, hiess „Konstruktor“ und war ein einfacher 3D-Editor für virtuelle Modelle in „Eisenbahn.exe.“ Ein Schienenmodell bestand in der Regel aus einem bis drei Einzelmodellen.

eeec_T
T-Wagen der Hamburger U-Bahn. Selbst die Zierleisten wurden mangels Texturen ausmodelliert.

2001 veröffentlichte Software Untergrund das Nachfolgeprogramm

„Eisenbahn.exe Professionell“ (EEP) .

Für „EEP“ konnten erstmals Texturen verwendet werden. Die Modelle erlaubten Shading und die Möglichkeit bewegliche Achsen zu integrieren. Dadurch konnten erstmals einfache Funktionen eingebunden werden. Das EEP-Konstruktionstool wurde als „Nostruktor“ bezeichnet. Auch für diese Serie entstanden bis 2003 zahlreiche Modelle, mit dem Themenschwerpunkt Nahverkehr.

eepv7
In EEP verwendeten die Modelle bereits Texturen. Neu waren bewegliche Achsen, so konnte man bei dem Straßenbahnzug bereits Türen öffnen und schließen.
Verschiedene Generationen der Hamburger U-Bahn in "EEP". Die beige-roten Altbauzüge gehören zu späteren Entwicklungen und heben sich optisch von den frühen Werken ab, was zum Beispiel an den Scharfenberg-Kupplungen deutlich wird.
Verschiedene Generationen der Hamburger U-Bahn in „EEP“. Die beige-roten Altbauzüge gehören zu späteren Entwicklungen und heben sich optisch von den frühen Werken ab, was an der Auswahl der Farben, aber auch zum Beispiel an den Scharfenberg-Kupplungen deutlich wird.

Beonders spannend finde ich virtuellen Modellbau, wenn das Vorbild nicht mehr existiert. So dienten als Vorlage für den S-Bahnzug der Berliner Bauart „Bernau“ nur wenige Zeichnungen und einige Fotos in schwarz-weiss.

Von der Berliner S-Bahnbaureihe "Bernau" ist kein Zug im Originalzustand erhalten geblieben.
Von der Berliner S-Bahnbaureihe „Bernau“ ist kein Zug im Originalzustand erhalten geblieben. Umso größer ist die Motivation, wenn das Modell dann im Simulator erstmals seine Runden dreht.

2004 endete die Entwicklung meiner Modelle für Eisenbahn.exe. Mit dem Wechsel zum „Trainz-Railroad-Simulator“ boten sich neue Möglichkeiten im Modellbau.

Weiter zu Trainz >>>

Zurück zu den Simulatoren >>>