Titel2

Beiwagen V7BE

Unser Modell:

4351ammorgen

Ein passender Beiwagen für die V6E- und V7E-Triebwagen befindet sich zur Zeit in Vorbereitung.

Zur Geschichte:

Nachdem die Hamburger Hochbahn AG (HHA) 1951 einen V7-Probezug gebaut und erprobt hatte, wurden insgesamt 80 Beiwagen unter der Bezeichnung V7B bestellt.  Gebaut wurden die Beiwagen in den Werkshallen von Orenstein & Koppel in Berlin und zwischen 1953 und 1957 in drei Serien ausgeliefert.

Konstruktiv unterschieden sich die V7B von den anderen Hamburger Großraumwagen erheblich. Die Wagenkästen waren bis auf die Hauptquerträger aus Leichtmetall gefertigt. Damit brachten sie ein Leergewicht von 10,5 Tonnen auf die Waage und waren gut 1,7 Tonnen leichter als der Vorgängertyp V6B.

Foto: Stefan Metze, Sammlung HOVMit dem Umbau der V6/V7-Triebwagen zu Einmannwagen paßte man auch die Beiwagen signaltechnisch an die Triebwagen an und bezeichnete sie als V7BE.

Von 1967 bis 1970 verschwand die Vorgängerserie V6B und V6BE aus dem Hamburger Straßenbild. Das schrumpfende Liniennetz machte es möglich.

Auch der erste V7BE wurde bereits 1970 nach einem Unfall außer Dienst gestellt. Mit jeder Streckenstilllegung gab es auch bei den V7BE Ausmusterungen. Trotzdem liefen sie als letzte Beiwagengattung hinter V6E- und V7E-Triebwagen.

Am 5. März 1976 endete die planmäßige Ära der Beiwagen in der Hansestadt. Den verbliebenen Restverkehr übernahmen nun die solo fahrenden Triebwagen.

Bis auf zwei Exemplare wurden alle Wagen verschrottet. Der Wagen 4344 steht heute im dänischen Straßenbahnmuseum Skjoldenæsholm. Er wird zur Zeit aufgearbeitet und soll dort später hinter dem passenden V6E-Triebwagen 3657 laufen. Ein weiterer Wagen ist der 4391, der heute im Eisenbahnmuseum des VVM am Schönberger Strand steht. Dort hat auch ein Wagen der Vorgängerserie V6BE überlebt und kann heute im Betrieb erlebt werden. 

Quelle: Hermann Hoyer - Die Hamburger Straßenbahn - Wagenpark 3. Teil 1945 bis 1978

[Beiwagen V7BE]